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Sonntag, 20. November 2011

"Der andere 11. September" wieder in Saarbrücken!

 
11. Dezember 2011 20.00 Uhr
FILMHAUS SAARBRÜCKEN (Mainzer Str. 8 Saarbrücken)

Eintritt: 6,10 Euro
Schüler/Studierende: 5,60 Euro

Kartenreservierung:
0681-399297 (8-16 Uhr) oder direkt an der Kinokasse unter 0681-372570
per eMail an: filmhaus@saarbruecken.de

Konzert* der lateinamerikanischen Musikgruppe "MUSIKANDES" über den "anderen 11. September", den Militärputsch gegen den chilenischen Präsidenten Salvador Allende am 11.9.1973 in Chile. Das Konzert wird visuell untermalt durch Video-Projektionen, außerdem werden Textpassagen aus Tagebuchaufzeichnungen etc. vorgelesen, um den historischen Zusammenhang besser verstehen zu können.

Vorher einführende Diskussion mit chilenischen MigrantInnenen aus dem Saarland bzw. mit saarländischen AktivistInnen der Chile-Solidarität ab Beginn der 70er Jahre.

* Kooperationsveranstaltung von Attac Saar mit dem NES (Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland), der ESG (Evangelische Studierendengemeinde) und dem Südamerika-Verein in Gründung. Gefördert aus Mitteln des BMZ sowie aus Mitteln des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“.

Quelle: www.filmhaus-saarbruecken.de





Erster Teil:

4. Sept. 1970: – Chile tanzt
40. Jahrestag des Wahlsieges der Unidad Popular 


Ein großer Tag in der Geschichte Chiles. Der Kandidat der Unidad Popular, Dr. Salvador Allende Gossens, erhält bei der Präsidentschaftswahl die meisten Stimmen. Allende repräsentierte das breiteste sozialpolitische Bündnis, das in Chile je erreicht wurde. Die Unidad Popular, die politische Einheit aus Sozialistischer und Kommunistischer Partei, der Radikalen Partei, der Bewegung der einheitlichen Volksaktion (MAPU) und anderer linker Parteien, das waren die Arbeiter und Angestellten, die Bauern und die Intelligenz, die Frauen und die Jugend, kleine Handwerker und Gewerbetreibende.
Anlässlich seiner Amtseinführung erklärt Allende vor 100000 Chileninnen und Chilenen: „Der Sieg gehört dem geprüften Volk, das eineinhalb Jahrhunderte lang unter dem Deckmantel sog. Unabhängigkeit die Ausbeutung der herrschenden Klasse ertrug, die unfähig ist, den Fortschritt zu sichern, und die auch gar kein Interesse daran hat. ... Aber jetzt endlich ist der Tag gekommen um Schluss zu sagen, Schluss mit der wirtschaftlichen Ausbeutung! Schluss mit der sozialen Ungleichheit! Schluss mit der politischen Unterdrückung!“


Zweiter Teil:

Ein unauslöschliches Datum: 11. September 1973
Über das freie Chile bricht die Nacht faschistischer Barbarei herein. Eine verräterische, gekaufte Generalsclique putschte gegen die Regierung der Unidad Popular. Panzer, Artillerie und Bomben zerschießen die Freiheit des Volkes – nach Plan, vorbereitet durch die CIA, gebilligt durch die Regierung der USA.
Ein Aufschrei des Zorns, der Empörung geht durch die Welt.

Montag, 17. Oktober 2011

Interwiew mit MUSIKANDES für Bermuda.Radio (Freies Radio Rhein-Neckar-Region)










Heute wird das Interwiew übertragen, das das Bermuda.Radio heute mit Romina Tobar -Sprecherin und Mitglied der Gruppe Musikandes- aufgenommen hat.

Bermuda.funk ist ein Freies Radio für die Rhein-Neckar-Region auf den Frequenzen 89,6 MHz in Mannheim und 105,4 MHz in Heidelberg. 

Die Sendung fängt um 20:00 Uhr an.

Livestream hier!

Web Seite: http://www.bermudafunk.org

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Musikandes in Mannheim !!!


Freitag 4. November 2011
um 20:30 Uhr
Veranstalter: Latinogruppe Mannheim, ATTAC Mannheim in zusammenarbeit mit dem Verein Kultur-Brücken-Junjbusch.
Unterstützt von: Nicaragua Verein Mannheim und BRD-KUBA Freundschaftsgesellschaft.
KulturBrücken (Kulturzentrum Jungbusch)
Hafenstr. 72 (2.OG)
Mannheim, Germany
Eintritt frei

"Die bekannte Gruppe (Romina Tobar, Gustavo Lepre, Daniel Osorio) spielt lateinamerikanische Lieder mit Instrumenten wie Gitarre, Charango, venezolanische Cuatro, kolumbianische Tiple, Pan-Flöte, Blockflöte und Gesang. Romina Tobar und Daniel Osorio stammen aus Chile. Daniel Osorio ist Absolvent der dortigen Musikhochschule im Fach Komposition. Romina Tobar ist gelernte Klavierbauerin. Gustavo Lepré stammt aus Argentinien. Die drei leben in Saarbrücken. Die Gruppe ist im vergangenen Jahr mehrmals mit Erfolg bei Veranstaltungen wie »Konzert für Victor Jara« und »Frauen in Bewegung« aufgetreten.


Die Peña Latina, der kulturelle Treffpunkt für Latinos/Latinophile, ist eine besondere Form eines Festes. Der Abend wird zu einer unvergesslichen südamerikanischen Nacht. Die Peña ist eine in Lateinamerika beliebte und besondere Art des Zusammentreffens von Menschen verschiedener Herkunft. Hier wird gegessen, getrunken, musiziert und getanzt - und das in familiärer Atmosphäre, als ein offener Austausch zwischen Künstlern und Publikum. Ganz in der Tradition der musikalischen Kultur Lateinamerikas präsentiert KULTURBRÜCKEN nun an jedem ersten Freitag im Monat eine Vielzahl von Künstlern und Formationen.


Neben leichter Unterhaltung mit Musik und Tanz gibt es Lieder, Poesie, Lesungen, Ausstellungen, Theater und noch vieles mehr. Dazu gibt es, wie bei jedem Fest, allerhand Gaumenfreuden.
Einlass 19:30 Uhr - Eintritt frei - Spenden erwünscht!


Herzlich Willkommen! Muchos Saludos!


Latinogruppe Mannheim, attac Mannheim, KulturBrücken-Jungbusch, Nicaragua-Verein Mannheim, BRD-Kuba-Freundschaftsgesellschaft".

Erster Teil:
4. Sept. 1970: – Chile tanzt
40. Jahrestag des Wahlsieges der Unidad Popular
Ein großer Tag in der Geschichte Chiles. Der Kandidat der Unidad Popular, Dr. Salvador Allende Gossens, erhält bei der Präsidentschaftswahl die meisten Stimmen. Allende repräsentierte das breiteste sozialpolitische Bündnis, das in Chile je erreicht wurde. Die Unidad Popular, die politische Einheit aus Sozialistischer und Kommunistischer Partei, der Radikalen Partei, der Bewegung der einheitlichen Volksaktion (MAPU) und anderer linker Parteien, das waren die Arbeiter und Angestellten, die Bauern und die Intelligenz, die Frauen und die Jugend, kleine Handwerker und Gewerbetreibende.
Anlässlich seiner Amtseinführung erklärt Allende vor 100000 Chileninnen und Chilenen: „Der Sieg gehört dem geprüften Volk, das eineinhalb Jahrhunderte lang unter dem Deckmantel sog. Unabhängigkeit die Ausbeutung der herrschenden Klasse ertrug, die unfähig ist, den Fortschritt zu sichern, und die auch gar kein Interesse daran hat. ... Aber jetzt endlich ist der Tag gekommen um Schluss zu sagen, Schluss mit der wirtschaftlichen Ausbeutung! Schluss mit der sozialen Ungleichheit! Schluss mit der politischen Unterdrückung!“


Zweiter Teil:

Ein unauslöschliches Datum: 11. September 1973
Über das freie Chile bricht die Nacht faschistischer Barbarei herein. Eine verräterische, gekaufte Generalsclique putschte gegen die Regierung der Unidad Popular. Panzer, Artillerie und Bomben zerschießen die Freiheit des Volkes – nach Plan, vorbereitet durch die CIA, gebilligt durch die Regierung der USA.
Ein Aufschrei des Zorns, der Empörung geht durch die Welt.

Veranstalter: Latinogruppe Mannheim, ATTAC Mannheim in zusammenarbeit mit dem Verein Kultur-Brücken-Junjbusch.
Unterstützt von: Nicaragua Verein Mannheim und BRD-KUBA Freundschaftsgesellschaft
KulturBrücken (Kulturzentrum Jungbusch)
Hafenstr. 72 (2.OG) Mannheim (gegenüber Popakademie).
Eintritt frei

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Saarbrücker Zeitung: "Von den Anden an die Saar - der Musik wegen"



"Von den Anden an die Saar - der Musik wegen"
Im Trio "Musikandes" spielen drei Wahl-Saarländer aus Chile und Argentinien - Am Sonntag gedenken sie des Putsches gegen Salvodor Allende.

Romina Tobar, Daniel Osorio und Gustavo Lepré bilden das Trio "Musikandes". Die drei Südamerikaner fanden ihre neue Heimat an der Saar über die Musikhochschule. Am Sonntag geben sie ein Gedenkkonzert "Der andere 11. September".


Saarbrücken. "Der andere 11. September" heißt es am Sonntag, 26. September, um 18 Uhr im Theater Blauer Hirsch. Das Konzert ist eine Hommage an den ehemaligen chilenischen Präsidenten Salvador Allende, der am 11. September 1973 bei einem Militärputsch ums Leben kam.
Zu dem klingenden Gedenken mit lateinamerikanischer Volksmusik lädt die Saarbrücker Gruppe "Musikandes" aus Romina Tobar, Daniel Osorio und Gustavo Lepré. Für ihren gemeinsamen Nenner verbanden die Drei wortspielerisch das deutsche "Musik" mit dem spanischen "andes" (für Andengebirge) und lächeln verschmitzt, wenn unsereiner ihre Schöpfung als korrekte Übersetzung für "Musikanten" liest.
Den Kern des mit authentischem Instrumentarium operierenden Trios bilden Tobar und Osorio. Romina Tobar (Gitarre, Tiple, Cuadro, Blockflöte, Gesang) stammt aus den ländlichen (Wein-)Regionen Chiles und lernt zurzeit (2007-2010) im Dillinger Pianohaus Landt das Handwerk des Klavierbauens. "Jedes Klavier ist ein Unikat", betont Tobar, die auch im Klavierstimmen unterrichtet wird.
Begonnen hatte sie ihre Ausbildung 2007 an der Hochschule für Musik Saar, nachdem sie durch Daniel Osorio zur Musik gefunden hatte. Der freiberufliche Komponist aus Santiago de Chile ist Kopf von "Musikandes". Osorio führte sein in der Heimat begonnenes Studium 2005 bis 2009 an der HfM beim Kompositionsprofessor Theo Brandmüller erfolgreich zu Ende. Osorios Markenzeichen: In pointillistischer Manier baut er Anden-Klänge in seine Schöpfungen im Bereich Neuer Musik ein.
Bei den "Musikandes" freilich bläst Osorio in verschiedene Pan- und Blockflöten, zupft Gitarre und Charango und singt. Das am Sonntag um Lieder des Allende-Wahlbündnisses Unidad Popular erweiterte Melodien-Repertoire reicht von Chile, Venezuela, Bolivien, Peru bis nach Argentinien.
Aus dem dortigen Buenos Aires stammt Gustavo Lepré, der Dritte im Bunde. Der hauptberufliche Bauingenieur lebt seit 15 Jahren in Deutschland und hat sich "nebenher" als Musiker etwa im Duo Milonga in der hiesigen Szene einen Namen gemacht.
Bei "Musikandes" zeichnet Lepré für den führenden Gesang verantwortlich, spielt Gitarre, Charango und Tiple.
Bei der Musik belassen es die drei Wahl-Saarbrücker an diesem von der Marx-Engels-Gesellschaft Saarbrücken-Trier veranstalteten Abend freilich nicht: Als verbindende Klammer dienen Texte, und der künstlerische Leiter Daniel Osorio hat Originalaufnahmen aus den 1970er-Jahren zu abendfüllenden Video-Einspielungen verflochten. Sogar an deutsche Untertitel ist gedacht. uhr

Dienstag, 7. September 2010

Konzert für Allende in Saarbrücken



„Der andere 11. September“

Konzert-Hommage an Salvador Allende und die Unidad Popular mit der Gruppe „musikandes“

Sonntag, 26. Sept. 2010 um 18 Uhr im Theater „Blauer Hirsch“

Saarbrücken, Saargemünder Straße 11

Lieder der Unidad Popular, Lieder aus Lateinamerika, miteinander verbunden durch Texte, umrahmt von Bildern und Videoprojektionen

4. Sept. 1970: – Chile tanzt


40. Jahrestag des Wahlsieges der Unidad Popular

Ein großer Tag in der Geschichte Chiles. Der Kandidat der Unidad Popular, Dr. Salvador Allende Gossens, erhält bei der Präsidentschaftswahl die meisten Stimmen. Allende repräsentierte das breiteste sozialpolitische Bündnis, das in Chile je erreicht wurde. Die Unidad Popular, die politische Einheit aus Sozialistischer und Kommunistischer Partei, der Radikalen Partei, der Bewegung der einheitlichen Volksaktion (MAPU) und anderer linker Parteien, das waren die Arbeiter und Angestellten, die Bauern und die Intelligenz, die Frauen und die Jugend, kleine Handwerker und Gewerbetreibende.

Anlässlich seiner Amtseinführung erklärt Allende vor 100.000 Chileninnen und Chilenen: „Der Sieg gehört dem geprüften Volk, das eineinhalb Jahrhunderte lang unter dem Deckmantel sog. Unabhängigkeit die Ausbeutung der herrschenden Klasse ertrug, die unfähig ist, den Fortschritt zu sichern, und die auch gar kein Interesse daran hat. ... Aber jetzt endlich ist der Tag gekommen um Schluss zu sagen, Schluss mit der wirtschaftlichen Ausbeutung! Schluss mit der sozialen Ungleichheit! Schluss mit der politischen Unterdrückung!“

Ein unauslöschliches Datum: 11. September 1973


Über das freie Chile bricht die Nacht faschistischer Barbarei herein. Eine verräterische, gekaufte Generalsclique putschte gegen die Regierung der Unidad Popular. Panzer, Artillerie und Bomben zerschießen die Freiheit des Volkes – nach Plan, vorbereitet durch die CIA, gebilligt durch die Regierung der USA.

Ein Aufschrei des Zorns, der Empörung geht durch die Welt.