Sonntag, 9. September 2012

"Der andere 11. September" bei Amnesty International... im Kibo!!!!

MUSIKANDES führt wieder sein Homagge an Salvador Allende, "Der andere 11. September", in Kirchheimbolanden ein. 
Das ist ein Konzert  über den "anderen 11. September", den Militärputsch gegen den chilenischen Präsidenten Salvador Allende am 11.9.1973 in Chile. Das Konzert wird visuell untermalt durch Video-Projektionen, außerdem werden Textpassagen aus Tagebuchaufzeichnungen vorgelesen, um den historischen Zusammenhang besser verstehen zu können. 

Dienstag 11. September 2012, Amnesty International, KIBO.
Theater Blaues Haus e.V. Verein zur Förderung der Kleinkunst.
Parkalle 7
67295 Bolanden-Weierhof; 
Tel: 06355-1799

Samstag, 8. September 2012

MUSIKANDES beim Blinden- und Sehbehindertenverein












Musikandes spielt beim Blinden- und Sehbehindertenverein Saar am 8. September 2012.

Der Blinden- und Sehbehindertenverein Saar ist eine Organitation, die unterstützt, die von Blindheit oder Sehbehinderung bedroht sind und fördert insoweit auch medizinische Projekte, die zur Verhütung von Erblindung geeignet sind.

Samstag  8. September 2012

Quelle: http://www.bsvsaar.org

Montag, 3. September 2012

Leiter von MUSIKANDES schreibt dür die Zeitschrift "FREIDENKER"

Zeitschrift "Freidenker" veröffentlicht Artikel von Daniel Osorio, Leiter der Gruppe MUSIKANDES. Die Artikel heisst  "Die Rolle des politischen Engagements in der Kunst", im Rahmen des Thema "Unser Amerika". Andere Artikel wurden von Fidel Castro ("Wege, die in die Katastrophe führen") und André Scheer ("Unser Amerika"), unter anderen , geschrieben
Die Zeitschrift ist zur Verfügung unter dem Link:  www.jungewelt.de


Dienstag, 21. August 2012

Das Konzert "Der andere 11. September" mit MUSIKANDES, in Fulda!

MUSIKANDES führt wieder sein Homagge an Salvador Allende, "Der andere 11. September", in RED CORRIDOR Gallery (Fulda) ein. 
Das ist ein Konzert  über den "anderen 11. September", den Militärputsch gegen den chilenischen Präsidenten Salvador Allende am 11.9.1973 in Chile. Das Konzert wird visuell untermalt durch Video-Projektionen, außerdem werden Textpassagen aus Tagebuchaufzeichnungen vorgelesen, um den historischen Zusammenhang besser verstehen zu können. 
Samstag 01.09.2012
20.00 Uhr
RED CORRIDOR Gallery
Löherstr. 19, Fulda    
Eintritt frei
Eine Veranstaltung con "Arbeit und Leben Hessen" in Kooperation mit DGB Kreisverband Fulda undATTAC Fulda

Sonntag, 19. August 2012

Rede von Romina Tobar Leyton anlässlich der Eröffnung der Einbürgerungskampagne für Saarbrücken am 31. Mai 2012, Rathausfestsaal, Saarbrücken




Rede von Romina Tobar Leyton anlässlich der Eröffnung der
Einbürgerungskampagne für Saarbrücken am 31. Mai 2012,
Rathausfestsaal, Saarbrücken

Wo bin ich zu Hause?

Das war eine wichtige Frage für mich. Sie stellte sich, als ich eine wichtige
Entscheidung treffen musste.

Mein Name ist Romina Tobar Leyton, und seit fast 3 Jahren besitze ich die
deutsche Staatsbürgerschaft. Keine einfache Entscheidung. Aber 
nachdem ich mich gefragt habe, wo ich zu Hause bin, war richtig klar, was zu tun
ist.

Als Tochter von zwei Bauern in einem kleinen Dorf und mitten in einer
militärischen Diktatur fing mein Leben an. In einem Land, das mehr als 12.000
km von hier entfernt ist. Chile heißt es. Meine Kindheit ließ viel zu wünschen
übrig, meine Jugend fing genauso an. Aber als ich 18 Jahre alt war, fing die Reise
in das neue Land an - das Land, das mich so herzlich und ohne Wenn und Aber
aufgenommen hat, nämlich: das Saarland.

St. Ingbert heißt die Stadt, in der ich meine ersten fünf Jahre verbracht habe.
Danach ging es nach Rohrbach und von dort aus nach Saarbrücken. Jetzt ist es
schon mehr als 14 Jahre her - genug Zeit, um das Wort wieder aus der Kiste zu
nehmen: Sehnsucht, Nostalgie, Heimweh…  Aber wonach?

Wegen meiner Ausbildung musste ich mehrmals im Jahr nach Ludwigsburg
fahren. Ich war die Einzige aus dem Saarland in meinem Lehrjahr, und als ich
dort war, merkte ich, wie dieses Gefühl von Heimweh bei mir wieder anwesend
war. Ich musste jedes Wochenende nach Hause fahren, ich hatte die Fahrt nach
Bliesmengen-Bolchen zum Fußballverein oder die Mainzer, den Staden, das
Nauwieserviertel, die Stadt und ihre Leute so vermisst, dass mir nichts anders
übrig blieb. Ich brauche Ihnen gar nicht zu erzählen, wie groß die Sehnsucht
nach Saarbrücken nach drei oder vier Wochen Urlaub war!

Aber... Was ist anders in diesem neuen Land? Warum bin ich noch hier?  
Alles, was ich im Leben erreicht habe, verdanke ich diesem neuen Zuhause. 
Als Mensch bin ich hier gewachsen und gereift, hier habe ich auch einen der
bisherigen Höhepunkte meines Lebens erreicht: die Ausbildung.

Als erwachsener Mensch habe ich mich getraut, meine kleine Leidenschaften für
das Handwerk und die Musik zu verbinden, und hier in Deutschland (als hätte ich
das damals in Chile gewusst) ist es möglich, als einzigem Land auf dieser Welt,
den Beruf des Klavierbauers in der Form des dualen Systems zu erlernen.
Als einzige Saarländerin in meiner Klasse unter den 30 Schülern aus ganz
Deutschland besuchte ich erfolgreich die Berufsschule. Mein Horizont hatte sich
mit Riesenschritten erweitert, in jeder Hinsicht. Hier waren viele Sachen, die in
meinem Geburtsland unerreichbar waren, plötzlich so selbstverständlich.


Wo bin ich eigentlich zuhause?

Ich glaube dort, wo ich mich am wohlsten fühle, wo meine alltäglichen Abenteuer
geschehen, wo meine Liebsten leben.

Von Anfang an war mir klar, dass alle Hindernisse, die mir im Wege stehen, auch
zu überwinden sind. Eines davon war die Sprache, die mir bis heute noch zu
schaffen macht. Schnell konnte ich feststellen, wie ich ein Teil dieser Gesellschaft
wurde: Das Essen, das Einkaufen, als Fußballfan die Nationalmannschaft,
Fernsehen schauen, Tatort, deutsche Lieder singen und viele anderen Sachen
waren zu meinem Alltag geworden.... 

Trotz alledem fehlte mir etwas. Für mich es einer der wichtigsten Punkte bei der
Entscheidung für die Einbürgerung. Da ich mich sehr für die lokale und die
bundesweite Politik interessiere, wollte ich aktiv sein, auch mitwirken oder
mitbestimmen dürfen. Aber ich war nur eine „Mitbürgerin“ und keine
Staatsbürgerin und durfte es nicht. Das machte mich ein wenig traurig, ich wollte
unbedingt meine Pflichten, aber auch meine Rechte erfüllen. Mit meinem
chilenischen Pass war es aber nicht möglich. Aber letztlich lag das nur an mir.
Warum beantrage ich nicht die deutsche Staatsbürgerschaft?, fragte ich mich
also.

Das Wahlrecht war für mich das „A“ und „O“, und dazu kam in der gleichen Zeit,
dass ich während der Lehre den Ausbildungsbetrieb hätte wechseln können. In
Luxemburg war der nächste, der mich weiter ausbilden konnte. Aber zu meinem
großen Bedauern durfte ich als Chilenin nicht außerhalb der Grenze arbeiten...

Mit der Einbürgerung musste ich die chilenische Staatsangehörigkeit aufgeben.
Oft wird mir die Frage gestellt, ob es mir schwer fiel: „Konnten Sie einfach so
den chilenischen Pass abgeben?“ Ein paar Mal wurde ich sogar gefragt, ob ich
nicht das Gefühl hätte, mein Land verraten zu haben. „Nein, habe ich nicht“, war
immer meine sehr schnelle Antwort.
Ich weiß ganz genau, wo ich geboren bin, wo ich meine Kindheit und halbe
Jugend verbracht habe. Und ich weiß auch, wo mich meine Eltern im Elend
erzogen haben, wo sich meine Wurzeln und Vorfahren befinden. Aber ich weiß
auch, dass ich hier in Deutschland wie neu geboren wurde, dass hier unzählige
Möglichkeiten für mich wie auch für jeden offen standen und immer noch offen
stehen, ich musste nur zugreifen. Hier kann ich alles machen, was ich will, hier
bin ich ICH und frei ohne Barrieren. Man muss es nur wollen. 

Als Dankeschön dafür und für viele andere Dinge habe ich auf die Frage, ob ich
bei der Einbürgerungskampagne mitmachen würde, geantwortet: „Ja, gerne!“
Genau deswegen stehe ich heute hier vor Ihnen und bringe eins der Porträts zum
Reden. Ich hoffe, auf diese Weise einen Teil (und sei er noch so winzig) von all
dem, was ich in diesem neuen Zuhause bekommen habe, zurückerstatten zu
können. Auch hoffe ich heute und hier, anderen Menschen Mut machen zu
können. Trauen Sie sich! Seien Sie ein echter „Mitbürger“, ein Teil dieser
Gesellschaft! 
Mir ist vollkommen bewusst und klar, dass ich in Chile geboren bin, und somit
werde ich weiterhin eine gebürtige Chilenin bleiben. Aber wo bin ich zu Hause?... 
Heute, nach 14 Jahren, kenne ich die Antwort ganz genau: Die do Fraa is in
Saarbrigge dehemm! 



Quelle: www.saarbrücken.de

Freitag, 29. Juni 2012

Über das Konzert von MUSIKANDES in Püttlingen... eine Kritik

40 Jahre und kein bisschen leise
"pro und kontra" - Stadtzeitung der
DKP Püttlingen feierte Jubiläum


[...] Höhepunkt des Abends wurde dann der Auftritt der Gruppe musikandes. Mit ihrem Programm begeisterten Romina Tobar und Daniel Osorio aus Chile sowie Gustavo Lepré aus Argentinien die Konzertbesucher mit großartig arrangierten und vorgetragenen Liedern nicht nur aus Südamerika. Dieses Trio zählt mittlerweile sicher zu den produktivsten Künstlern, die sich hierzulande der aktuellen Interpretation des Nueva Canción Südamerikas verschrieben haben. Das nach diesem Vorbild ins Spanische übertragene Widerstandslied "Die Moorsoldaten" beeindruckte genauso wie die grandios dargebrachten Lieder von Violeta Parra und Victor Jara.
Über zwei Stunden fesselten musikandes mit ihren Liedern über die Unidad Popular und den Putsch in Chile und mit tief in der Tradition der Völker Lateinamerikas verwurzelten folkloristischen Elementen. Politik und Kultur in einer Symbiose, wie sie sonst nur von den großen weltbekannten Vorbildern zu hören sind. Während der Komponist Daniel Osorio vor allem mit eindrucksvollen Gitarreninstrumentierungen, der virtuosen Beherrschung dutzender Instrumente und einer baritonartigen eindringlichen Stimme überzeugt, beeindruckt Gustavo Lepré mit heller klarer Stimme und einem mitreißenden Gitarrenspiel. Fast überflüssig ist der Hinweis, dass die Gruppe durch die Moderation von Romina Tobar immer die Bedeutung und die Besonderheiten der vorgetragenen Stücke in einer faszinierenden Mischung aus Ernst und Lockerheit erläuterte.
So konnte der Schlussapplaus nur in einer letzten Zugabe der Gruppe enden, die einen tiefen Eindruck auf ihrem Publikum hinterließ. [...]

Sonntag, 17. Juni 2012

Chilenischer Abend: MUSIKANDES, Gedichte und Videos in Frankfurt!



Ein Abend mit chilenischer Livemusik von der Gruppe "Musikandes", Lesung chilenischer Literatur, einem Bericht über die aktuelle (politische) Lage in Chile (incl. kurzer Videos), und Essen und Trinken. 
Programm:
 
Teferat: Ralph Apel
Live Musik mit MUSIKANDES
Aktuelle Dokumentarvideos aus Chile
Lesung: Neruda Gedichte mit Marjorie Marcel
Chilenische Weine und Speisen
Moderation: Michael Rieth
 
Samstag 23. Juni 2012 
19.00 Uhr
Saalbau Nied
Heinrich-Stahl-Strasse 3
Frankfurt am Main
(Nähe S-Bahn Nied oder Strassenbahn 11 Luthmerstr.

Samstag, 16. Juni 2012

MUSIKANDES und die chilenische Kultur: Workshop in der Burg Waldeck über das "Neue chilenische Lied" und die Befreiungsbewegung in Lateinamerika

In den 1968er Jahren war die Burg Waldeck zum Markenzeichen linker Protestlieder geworden. Liedermacher trafen sich hier und tauschten sich aus. Einer davon, der unvergessene Franz Josef Degenhardt, der am 14.11.2011 gestorben ist.

Der 4. Linke Liedersommer auf der Burg Waldeck ladet alle ein, in den Hunsrück, um auf der legendären „Waldeck“ politische Lieder zu hören, zu singen und darüber zu diskutieren. Die Freidenker Rheinland- Pfalz und die Jenny-Marx-Gesellschaft Trier organisieren das Treffen mit Workshops, Konzerten und am Lagerfeuer.

MUSIKANDES stellt das "Neue chilenische Lied" und die Befreiungsbewegung in Lateinamerika in einem Workshop am Samstag, 16. Juni vor.

Mehr Info: www.freidenker.org

Donnerstag, 7. Juni 2012

MUSIKANDES bei dem Sternenfest in Malstatt


Am Samstag, den 9. Juni 2012 findet in Saarbrücke​n, Malstatt, Pariser Platz von 15 bis 21 das 2. Sternenfest statt, wozu wir dich herzlichst einladen.
Motto des diesjährigen Festes: HER MIT DEM GANZEN LEBEN
„Em jiyanê bi giştî dixwazin!“, „We demand all of human life!“, „Tüm Hayati yasamak istiyorum!“, „On revendique la pleine vie humaine.“, „Si rivendica una piena vita umana.“

Programm:
- Essen und Trinken zu zivilen Preisen
- alle Beteiligten können sich vorstellen
- MUSIKANDES
- Musikalische Unterstützung: DJ Hansi
- Mitmach-Spaß für die Kleinen
- Boule-Tournier für Kinder und Jugendliche
Bisherige MitveranstalterInnen und Unterstützer:
BI CattenomNonMerci >> Supergau in Saarbrücken, „blingpoint“ (Pop-Band), Die Kleine Kneipe Malstatt, DIE LINKE. Ortsverband SB-Malstatt, Kommunistische Plattform der Saar-Linken, DKP Saarbrücken, Frauenverband Courage Saarbrücken, Hartz-IV-Initiative Burbach, IG Metall-Vertrauenskörperleitu​ng ZF Saarbrücken, Kurdische Gemeinde Saarbrücken, MLPD Saarbrücken, Montagsdemo Saarbrücken gegen Hartz-Gesetze, Petra / Flohmarkt, ver.di Saarbrücken/ Erwerbslosen-Ausschuss.